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BERND WESTPHAL INFORMIERT SICH ÜBER DIE STUDIE DER HAWK

Fotos sh. unten hinter dem Bericht

Bad in Bodenburg wird zum Forschungsobjekt

Studierende untersuchen das soziale Leben rund um die Freizeiteinrichtung – und interviewen Besucher auch mal inkognito

AUCH BERND WESTPHAL (LINKS) INFORMIERT SICH ÜBER DIE STUDIE DER HAWK.

Leiter des einjährigen Projekts ist Andreas Hohmann. Gemeinsam mit Studierenden will er hier die Organisationsstruktur rund um das Freibad untersuchen. Die soziale Entwicklung, das gesellschaftliche Zusammenleben von Menschen und gemeinnützige Aspekte stehen im Fokus. Und damit auch das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, die sich im Förderverein Freies Bad Bodenburg vielfältig einbringen.

 

Der Flecken Bodenburg zählt 1886 Einwohner. Der Förderverein bringt es auf rund 1400 Mitglieder aus Bodenburg und Umgebung. „Damit wird schon deutlich, dass das Freibad nicht nur eine lokale und wichtige Institution ist, sondern auch für das Dorfleben Bedeutung hat“, so Hohmann. Die jungen Leute haben sich in den vergangenen Wochen mit der Thematik vertraut gemacht und unterschiedliche Fragestellungen entwickelt, die sie am Donnerstag bei einem Besuch des Bundestagsabgeordneten Bernd Westphal (SPD) vorstellten und dem Ersten Stadtrat Bad Salzdetfurths Heiko Räther.

Die Studierenden greifen auch die Bemühungen des Vereins Freies Bad auf, die Freizeiteinrichtung in ein naturnahes Bad umzugestalten. Denn aufgrund der alten Technik im Beckenbereich droht dem Bad die Schließung. So fragen die Studierenden etwa, wie wichtig den Menschen das Freibad ist und welche Auswirkungen auch für die ältere Generation eine Schließung bedeuten würde.

 

Ein weiterer Aspekt sind Nutzungsmöglichkeiten des Bades außerhalb der Saison. Eine andere Gruppe möchte wissen, ob der Sozialraum für Familien gefährdet ist, wenn die Einrichtung nicht mehr da wäre. Aber auch Äußerungen zum Potenzial des Bades für die Zukunft sind willkommen. Was wünschen sich junge Leute von ihrem Freibad außer der Möglichkeit, im Wasser viel Spaß zu haben?

 

Außerdem widmen sich die Studenten der Schwimmfähigkeit von Grundschulkindern. Geklärt werden soll, warum es Kinder gibt, die nicht schwimmen können. Und warum sich die Zahl der Schwimmkurse in Grenzen hält. „Steigt das Schwimmlernalter in dörflicher Umgebung? Welchen Beitrag kann das Bodenburger Schwimmbad leisten“, lauten zwei andere offene Punkte.

 

Auch sollen die Einflüsse von Corona näher untersucht werden. In der Forschungsarbeit geht es um die Förderung der demokratischen Teilhabe der Bodenburger und um das Freibad als Ort, der auf die psychische Gesundheit von erwerbstätigen Menschen Einfluss hat. Westphal verfolgte mit großem Interesse die Präsentation: „Das ist ein sehr interessanter und spannender Themenbereich. Auch, weil die Betrachtung aus Sicht der Studierenden erfolgt.“

 

Wie geht es in den nächsten Wochen weiter? Die jungen Leute werden sich mit Bodenburgern und Badbesuchern zu den Fragestellungen unterhalten. Die wissen in dem lockeren Gespräch aber gar nicht, dass sie gerade interviewt werden und dass am Ende das Material ins Ergebnis der Arbeit einfließt. „Es geht bei dieser Vorgehensweise darum, möglichst authentische Antworten zu erhalten. Sie sind Teil der Menge. Alles erfolgt auf anonymer Basis“, erläutert Hohmann.

 

Sind die Ergebnisse zusammengetragen, ist nach der Ausarbeitung einer Publikation im Januar 2024 eine Präsentation der Ergebnisse vor Bodenburger Bürgern und Gästen im Bullenstall geplant.

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